Anatomie einer Katze

Die Anatomie einer Katze

Die Anatomie einer Hauskatze entspricht, abgesehen von der Grösse, in etwa der einen grossen Wildkatze.
Allerdings hat der Mensch durch Züchtung der Tiere, dazu beigetragen, dass einige typische Merkmale einer Raubkatze bei unseren Hauskatzen verlorengegangen sind oder sich verändert haben.

Das Gehirn einer Katze

Das Gehirn von Hauskatzen wiegt zwischen 20 und 28 Gramm und ist etwa 3,5 cm lang, 3,7 cm breit und 2,5 cm hoch. Jeder Katzenbesitzer weiss, dass die schnurrenden Tierchen ganz schön schlau sind. Das Gehirn von Hauskatzen ist etwas kleiner, als das von Grosskatzen, weil bestimmte Bereiche für sie einfach nicht notwendig sind. Wie auch bei uns Menschen, ist das Katzengehirn in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Im Grosshirn wird zum Beispiel das Bewusstsein verarbeitet, während das Kleinhirn die Motorik steuert.

Die innerer Organe einer Katze

Die innere Organe einer Hauskatze oder Rassenkatze entsprechen von der Funktionen her etwa deren von uns Menschen.
Das Gehirn ist die Schaltzentrale, wo alle Sinneswahrnehmungen zusammenlaufen. Das Herz einer Katze wiegt etwa 10-15 Gramm. Der Kreislauf der Katze, ihr Herz und ihre Lunge sind ebenso wie die Verdauungsorgane auf das Leben als Beutegreifer, als Raubtier abgestimmt. Das Herz befindet sich bei der Katze hinter der 4. bis 7. Rippe. Es existieren zwei Blutkreisläufe. Der eine führt einen Teil des Blutes direkt ins Gehirn, während der andere Kreislauf die lebenswichtige Organe und das Körpergewebe ausreichend mit Blut versorgt. Ein Katzenherz schlägt pro Jahr mehrere Millionen Male und pumpt hierbei jedes Teilchen der etwa 330 ml Blut (bei einer etwa 5 kg schweren Katze) alle 7-10 Sekunden einmal durch den Katzenkörper. Zur Versorgung des Gehirns, benötigt die Katze etwa 15-20 % ihres Blutes. In bestimmten Situationen, wie zum Beispiel bei der Jagd, kann bis zu 90% des gesamten Blutes den Muskeln zugeführt werden.
Der Magen einer Katze ist darauf spezialisiert, ganze Beutetiere oder Fleischstücke zu verdauen. Im Gegensatz zum Menschen, enthält der Speichel einer Katze keine Verdauungsenzyme, die Nahrung wird also vollständig im Magen verdaut. Darum muss eine Katze seine Nahrung auch nicht unbedingt zerkauen. Katzen haben übrigens keinen Blinddarm.

Krallen und Zähne

Die Krallen einer Katze dienen zum einen als Waffe bei der Jagd und zum anderen als Kommunikationswerkzeug, beim hinterlassen von Kratzspuren und Reviermarkierungen. Zudem werden diese natürlich auch als Hilfsmittel beim Klettern eingesetzt.
Im Gegensatz zu uns Menschen, brauchen Katzen keine Zähne zum Kauen. Viel wichtiger sind für sie die Fangzähne, mit deren sie ihre Beute festhalten und zerlegen können. Ein Gebiss einer erwachsenen Katze besteht aus 30 Zähnen. Alte Katzen haben meisten nicht mehr alle Zähne, manche sogar gar keine mehr. Meistens ist dies aber kein Problem, weil ja wie bereits erwähnt, die Nahrung nicht gekaut werden muss.

Die Muskulatur einer Katze

Weil sich Katzen bei der Jagd sehr schnell und präzise bewegen müssen, sind auch spezielle Muskeln notwendig. In den Hinterbeinen und im hinteren Rückenbereich sind die Muskeln besonders ausgeprägt, um hohe Sprünge zu ermöglichen.

Dasa Skelett einer Katze

Ein Katzenskelett besteht aus etwa 244 Knochen. Die Knochen in den Beinen sind besonders leicht, um einen sanften Gang (anschleichen der Beute) zu ermöglichen. Bei der Geburt besteht der Schädel aus 21 einzelnen Knochen, die später zusammenwachsen. Die Wirbelsäule besteht aus 7 Halswirbel, 13 Brustwirbel, 7 Lendenwirbel, 3 Kreuzbeinwirbel (miteinander verwachsen) und 14-28 Schwanzwirbel.

Die Anatomie einer Katze

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